Lindenrain-Schule, Grund- Gemeinschaftsschule
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Schülerarbeiten überzeugen erneut bei Kunstwettbewerben
Unter dem Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“ zeichnet der Ulli-Thiel Friedenspreis kreative und nachhaltige Friedensprojekte aus. Der Wettbewerb erinnert an den engagierten Friedensaktivisten Ulli Thiel, der sich über Jahrzehnte für Gewaltfreiheit, Abrüstung und politische Bildung eingesetzt hat. Sein Vermächtnis lebt durch diesen Preis weiter. Ausgezeichnet werden Schulklassen, Jugendgruppen und Einzelpersonen, die sich in besonderer Weise mit Friedens- und Gemeinschaftsfragen auseinandersetzen. Mit einem beeindruckenden Beitrag – einem aus bunten Holzbrettchen gestalteten Regenbogen in der Aula – konnten die 5. Klassen die Jury erneut überzeugen und in der Kategorie Schulprojekte den zweiten Platz erreichen.
Am Freitag, den 11. Juli, machten sich die Klassenlehrerinnen Katrin Schill und Sandra Schweizer gemeinsam mit den drei Schülerinnen der 5. Klasse – Anne Keppler, Joseline Haar und Rebekka Geimer – auf den Weg zur feierlichen Preisverleihung nach Karlsruhe. Bis zuletzt blieb es spannend: Welche Platzierung das Projekt erreichen würde, wurde im Vorfeld nicht verraten.
Umso größer war die Freude, als verkündet wurde, dass das Projekt mit dem 2. Platz ausgezeichnet wird – verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 100 Euro für die Schule. Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der kontinuierlichen und kreativen Auseinandersetzung mit den Themen Frieden, Gemeinschaft und Vielfalt an der Lindenrain- Schule. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Profilfach Kunst der 9 und 10 Klassen einen Preis gewonnen – ein Zeichen dafür, dass die schulische Friedensarbeit nicht punktuell, sondern nachhaltig verankert ist.
Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Rede der drei Schülerinnen, die stellvertretend für das Projektteam vor das Publikum traten:
„Wenn man sich Holzbretter anschaut, dann sind diese alle unterschiedlich: etwas größer, etwas kleiner, etwas dicker, mit mehr Rillen oder mit einem Loch. […] Doch ein Brett allein ist ein Brett. Erst das Zusammenfügen aller besonderen Bretter lässt einen Regenbogen – und so unsere wundervolle Gemeinschaft – erstrahlen. Der Regenbogen, der nun in unserer Aula hängt, erinnert uns jeden Tag daran, dass Gemeinschaft Vielfalt braucht!“
Mit bewegenden Worten dankten die Schülerinnen der Jury und allen Beteiligten und betonten:
„Gemeinsam wollen wir in der Schule weiterarbeiten – nicht nur an der Gestaltung unseres Schulhauses, sondern auch an der Welt, in der Frieden nicht nur ein Bild auf einem Brett ist, sondern die Realität.“
Der farbenfrohe Regenbogen aus Holz ist inzwischen ein fester Bestandteil der Aula und ein täglicher Impuls, wie Vielfalt, Respekt und Miteinander im Schulalltag gelebt werden können.
Darüber hinaus konnte sich fünf Schülerinnen der 5. Klassen, Rebekka Geimer, Alexandra Ariana Jichici, Jenny Görmer, Katharina Kuonath sowie Eleni Pagkou, über Preise beim jährlich stattfindenden Schülerwettbewerb Nachbarn im Ostenüber Preise in der Kategorie „Künstlerisches Arbeiten“ freuen. Dieses Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto „Weggehen müssen…-Flucht und Vertreibung“. In Gruppen wurde zu Otfried Preußlers „Der kleine Wassermann“ gearbeitet und eine Unterwasserwelt gestaltet.






